Hochwinter zwischen Alpen und Bodensee: 23. Januar 2017

Auch wenn die Wetterkarte auf den ersten Blick gar nicht so kalt aussieht: Hochdruck über Schnee bedeutet im Winter oft eine starke Auskühlung der Luftmasse (Eigenproduktion von Kälte). Besonders in Süddeutschland war es sehr eisig mit minus 15 bis minus 20 Grad in den Nächten sowie knackigem Dauerfrost um minus 10 Grad am Tag. Als Entschädigung für die Kälte strahlte hier unten jedoch die helle Wintersonne über den klassischen Nebelgebieten.

Ende Januar ging es spontan in den südlichsten Süden Süddeutschlands. Dort konnten wir Winter in seiner Perfektion bewundern. Nach eisigen Nächten um minus 20 Grad und Tageshöchstwerten um minus 10 strahlte die tiefstehende Wintersonne über Tag von einem tiefblauen Himmel. Durch die eisige Kälte bildeten sich auf der Schneedecke besonders dicke Eiskristalle, so dass die Schneedecke besonders stark funkelte. Die Fotos zeigen u.a. den “schlafenden” Bodensee unter einem hellweißen Nebelmeer von Möggers (A) aus beobachtet sowie den Hochgrat innerhalb der Nagelfluhkette von der B 308.

Letzter Nebel in Donaunähe bevor die Sonne weiter nach Süden über dem Nebel strahlte

Blick von Wiggensbach in die Allgäuer Alpen

Der schlafende Bodensee unter einem weißen Nebelmeer, Nebelgrenze etwa 700 Meter. Im Hintergrund das Säntismassiv

Der schlafende Bodensee unter einem weißen Nebelmeer, Nebelgrenze etwa 700 Meter. Im Hintergrund das Säntismassiv

Der schlafende Bodensee unter einem weißen Nebelmeer, Nebelgrenze etwa 700 Meter. Im Hintergrund das Säntismassiv

Blick auf das Navi zeigt die Höhenstraße bei Möggers - ohne Nebel hätte man einen idealen Blick auf den See

Eine sonnige Bank mit Aussicht auf das Nebelmeer

Nagelfluhkette mit Hochgrat bei Oberreute, B 308